Reportage über John Deere AutoPath — wir haben das GPS-Spurführungssystem beim Maisleegen auf einem Vollerwerbsbetrieb im Vogtland begleitet. Erklärt von denen, die damit täglich arbeiten. Kamera, Drohne, Originalton — kein Voice-Over.
AutoPath ist kein einfaches System — es zeichnet beim ersten Überfahren eines Feldes alle Spuren auf und führt in der nächsten Saison Anbau- und Pflegegeräte pixelgenau in dieselben Reihen. Wer es nie live gesehen hat, versteht den Unterschied zu herkömmlicher GPS-Lenkung kaum.
Das Briefing war klar: raus auf den Betrieb, Kamera drauf — nicht ins Studio. Die Technik soll sich selbst erklären, durch echte Arbeit auf einem Feld, das gerade bestellt wird.
Wir haben das Hofgut Eichigt bei der Maisaussaat begleitet — einem der Tage im Jahr, an dem AutoPath seinen größten Nutzen zeigt: Traktor und Drille fahren koordiniert, der Starfire-Empfänger auf dem Dach gibt die Spur vor, der Fahrer legt die Hände in den Schoß. Wir waren dabei, von der ersten bis zur letzten Reihe.
AutoPath ist für Betriebe gemacht, die Mais, Rüben oder andere Reihenkulturen anbauen. Beim ersten Überfahren eines Feldes zeichnet das System die exakte Fahrspur auf. In der nächsten Saison werden Saatgut, Dünger und Pflanzenschutzmittel millimetergenau in dieselben Spuren abgelegt — das schont den Boden zwischen den Reihen und maximiert den Ertrag pro Hektar.
Auf dem Hofgut Eichigt läuft AutoPath auf einem John Deere 6R, kombiniert mit einem Starfire RTK-Empfänger auf dem Kabinendach. Die Genauigkeit liegt im Zentimeterbereich — bei einem Betrieb mit mehreren hundert Hektar Ackerfläche summiert sich das über die Saison auf messbar weniger Bodenverdichtung und deutlich weniger Überlappungen beim Ausbringen.
7 Minuten. Originalton. Gedreht bei der echten Maisaussaat auf dem Hofgut Eichigt.